25.07.2020 - Tina und Tinu

Hui, wie musste ich üben um diese zwei Namen in der Kombination IMMER richtig auszusprechen und nicht zu stolpern. Denn wir Berner sprechen vom «Dinu», heisst das T, abgeschwächt. Und so wurde vom Dinu beim üben mal der Tinu, oder die Tina eine Dina. Schlussendlich hats aber geklappt, Übung macht halt immer noch den Meister!

Ja, da haben sich nicht nur namenstechnisch zwei gefunden, sondern auch haben sie sich gegenseitig in ihre Herzen geschlichen. Auch wenn der Herr Bräutigam die ersten Begegnungen nicht mehr ganz so in Erinnerung hat.

Dank einer Parasiten-Konferenz (Trypanosomatiden!), ich hatte es hier nämlich mit einer Biologin und einem Biochemiker zu tun, wurden sie aber dann doch noch gegenseitig aufeinander aufmerksam. Gut so!

Eine WG Party, an welcher Tina die Entfernung von ihrer Anwesenheit abhängig machte, leitete dann die nächsten Date-Schritte ein. Und so stellten die beiden dann doch relativ rassig fest, das passt! Diese Trauung, so empfand ich, war gespickt mit Highligts: Ein Flötenflashmob initiiert durch die Trauzeugen, wobei auch ich meine Flöte aus der 20-jährigen Verbannung holte, und der Bräutigam während der Trauung zu mir sagte: «oh nei, hei si di itz no derzue verdonneret Flöte ds spiele?» (Was sie übrigens nicht taten, ich half höchst freiwillig mit!). Dann die tollen, persönlichen Wünsche der Trauzeugen, Bräutigams Geburtstag, die tolle Live-Musik von Patrick Greiner, das Bierritual wo wir gemeinsam angestossen haben und nicht zuletzt die gegenseitigen sehr berührenden Liebeserklärungen «es Läbe ohni di? Für mi unvorstellbar».


Und so hoffe ich, liebe Tina und lieber Tinu, schwelgt ihr nach wie vor in bester Erinnerung an euren grossen Tag im Giardino Verde in Uitikon und denkt monatlich, dank Ritual, ganz fleissig an euren Hochzeitstag. Ich fands seehr super mit euch, dir fägit!


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